HSC Schleswig trumpfte auf
Die Deutsche Meisterschaft am 24. und 25.06.2011 in der A.P. Möller Sporthalle in Schleswig war für die Mannschaft des HSC Schleswig ein voller Erfolg. Die Erwartungen wurden insgesamt übertroffen. 10 Medaillen konnte die Mannschaft bei dieser Meisterschaft erringen. Einen solchen Erfolg konnte der HSC Schleswig bisher noch nicht für sich verbuchen.
Begonnen wurde die Deutsche Meisterschaft mit dem Herren- und Dameneinzel. Leider war die Teilnehmerzahl insbesondere bei den Damen nicht sehr hoch. Aber das konnte niemanden davon abhalten, zwei ereignisreiche Tage zu erleben.
Im Dameneinzel wurden die Spiele in einer Gruppe ausgetragen, so dass jede Teilnehmerin 5 Spiele hatte. Gleich zu Beginn traf Svenja Klopp auf Ihre härteste Konkurrentin Saskia Fischer vom Hamburger GSV. Das Spiel verlief für Klopp äußerst positiv, so dass sie Fischer mit 21:14, 21:12 bezwingen konnte. Auch die übrigen Spiele konnte sie für sich verbuchen, so dass Klopp den Meistertitel nach Hause holen konnte. Den zweiten Platz belegte Saskia Fischer, während Helga Diesslin vom GSV Freiburg die Bronzemedaille holte. Laura Czuberny und Nina Binkowski belegten den 4. und 5. Platz.
Die Herren lieferten sich im Einzel interessante und enge Kämpfe. Insbesondere im Spiel um den Einzug ins Finale schenkten sich die beiden Schleswiger Herren Jens Bischoff und Torsten Gottwald nichts. Beide gaben alles, aber Bischoff behielt nach 12:21, 21:19, 21:19 die Oberhand. Mit dem Ergebnis kann Gottwald aber sehr zufrieden sein, da er sehr schöne Ballwechsel und Punkte gemacht hat. Im Finale traf Bischoff auf seinen Vereinskameraden Michael Thomas. Mit einem Ergebnis von 21:17, 21:18 hat Michael Thomas den Meistertitel errungen. Gottwald gewann im kleinen Finale gegen Rodehau mit 21:14, 21:16 den dritten Platz. Der Titelfavorit Oliver Witte vom GSV Düsseldorf hat an dieser Meisterschaft leider nicht teilgenommen.
Björn Rodehau vom HSC Schleswig erkämpfte sich einen tollen vierten Platz, da er gegen Michael Thomas im Halbfinale mit 15:21,10:21 das Nachsehen haben musste.
Im Damendoppel konnten aufgrund der geringen Teilnehmerzahl lediglich drei Doppelpaarungen antreten. Das Gespann Klopp/Czuberny vom HSC trat dabei überzeugend und punktesicher auf, so dass sie die Goldmedaille an die Schleistadt holen konnten. Nicole Lorenzen und Nina Binkowski, ebenfalls vom HSC Schleswig, mussten sich von Fischer/Pott mit 14:21,11:21 geschlagen geben und belegten den dritten Platz.
Im Finale des Herrendoppels lieferten sich Thomas/Bischoff und Rodehau/Gottwald ein Schleswiger Duell. Das Spiel war zunächst ausgeglichen, den Meistertitel holten sich aber Thomas/Bischoff mit 21:17, 21:12.
Kenny Lorenzen und Marcus Tonat verloren leider ihr Spiel um Platz drei gegen Christian Krause vom GSV Bremen und Uwe Hansen (GSV Husum) mit 16:21,14:21.
Im Mixed konnten Gottwald/Klopp nach mehrjährigen Versuchen endlich Ihr Ziel verwirklichen und holten im Finale gegen Fischer/Wieben (Hamburger GSV) mit 21:9,21:12 die Goldmedaille nach Hause. Auch Bischoff/Czuberny konnten gegen Hansen/Lorenzen mit 21:16,20:22,21:15 die Bronzemedaille erringen.
Die Deutsche Meisterschaft 2011 war überaus erfolgreich für die Mannschaft des HSC. Nächstes Jahr finden die Deutschen Meisterschaften während des alle vier Jahre ausgetragenen Gehörlosensportfest in Berlin statt.